Einsatzort: Deutschland
Rolle: Lead Architect
Projektgröße: > 1.000 IT-Arbeitsplätze
Technologien: HP, VMware, Windows Server 2016, Exchange Server 2016, Office 365, Cisco
Projektreferenz: auf Anfrage verfügbar
Ein Energieanbieter im KRITIS-Umfeld entschied sich, die bestehende IT-Infrastruktur von seinem bisherigen IT-Service-Provider zu entkoppeln und in ein eigenes Rechenzentrum zu überführen. Der bisherige Provider betrieb zentrale Dienste – darunter Active Directory, Exchange Server, Clients, ADFS, SharePoint, Skype for Business sowie Fileservices – in einer separaten Domäne.
Ziel war der vollständige Aufbau einer eigenständigen, zukunftsfähigen IT-Architektur inklusive Migration sämtlicher Kernsysteme in eine neue, eigene Domänenstruktur.
Als Lead Architect verantwortete ich die Gesamtarchitektur der neuen Zielumgebung sowie die IST-/SOLL-Konzeption für die Teilprojekte:
Active Directory
Fileservices
Exchange Server
Im Fokus stand eine strukturierte Cross-Forest-Migration mit klar definierten Übergangsphasen und sauberem Berechtigungskonzept.
Neben der architektonischen Gesamtverantwortung koordinierte ich die einzelnen Teilprojekte und unterstützte die jeweiligen Projektleiter auf technischer Ebene.
Besondere Herausforderung war die Sicherstellung des Produktivbetriebs während der Koexistenzphase beider Domänen. Abhängigkeiten zwischen Identitätsdiensten, Messaging, Collaboration-Services und Client-Umgebungen wurden kontinuierlich überwacht und aktiv gesteuert.
Die Migration in die eigene Rechenzentrumsumgebung erfolgte strukturiert und stabil. Es entstand eine eigenständige, kontrollierbare IT-Architektur mit klarer Governance und reduzierter Abhängigkeit vom bisherigen Service-Provider – unter Einhaltung der Anforderungen einer KRITIS-Organisation.